Sonntag, 31. Juli 2011

4. Tag

Es gibt keinen 4. Tag, es ist der Tag der Abreise.
Mit dem Taxi zum Flughafen und über Brüssel nach Hause. Wobei das Warten auf den Koffer länger gedauert hat als der eigentliche Flug.

3. Tag

Die Tickets für die Rundfahrtbusse gelten nicht mehr, also bemühen wir uns selber. Mit der Drahtseilbahn fahren wir auf den Montjuic. Darauf befindet sich u.a. das Olympiastadion und eine große Festung. Mit ein paar Fahrten mit der Kabinenbahn fahren wir dann von dem Berg aus mit der Kabinenbahn an den Strand.
Ein paar entspannende Minuten in der Strandbar und wir gehen wieder in Richtung Stadt. An der Rambla trennen sich unsere Wege und während Judith lebensnotwendige Sachen einkaufen geht, sucht Rüdiger das maritime Museum auf.



"Leichte Gewitter" spricht der Wetterbericht. Der alte Mann aus dem Beginn dieses Blogs hatte ja keine Ahnung, wie das aussieht, wenn die Welt untergeht. Donnerwetter, dass nenn ich mal ein richtiges Gewitter. Binnen kurzer Zeit sind die Straßen überflutet und Judith verliert die Orientierung. Erst das zweite Taxi kann mit der Adresse etwas anfangen und unterwegs wird Rüdiger zufällig noch aufgegabelt. Bis direkt vor das Hotel fährt unser Taxifahrer - egal wie hoch das Wasser auf der Strasse steht.

Abends treffen wir Dominik. Man kennt ihn: in Adelaide hatten wir uns schon mal getroffen, Sohn eines Kollegen von Judith. Und nun zufällig auch noch in Barcelona.


Nach Abendessen und ein paar Feierabendbierchen trennen wir uns von unserer netten Begleitung mit dem Vorsatz: nächstes Jahr treffen wir uns in New York. Dann aber geplant!

Auf dem Rückweg zum Hotel wieder an dieser merkwürdigen Kneipe vorbei. Milch!
Aber keine Ahnung, was da noch alles drin ist. Tricolor nennt der Wirt die Brühe: grüne Flasche, weisse Milch und roter Satz. Möglicherweise Zimt.

Das Zeugs haut ganz gut rein. eine Weinflasche voll kosten schlappe  10€

Freitag, 29. Juli 2011

2. Tag

Der 2. Tag.
Nach einem ausgiebigen Frühstück gehen wir die Raval hoch zum Platz Katalunia. Mit dem Bus der blauen Linie fahren wir über die Sacrale Familia zum Aussichtsberg Tibidabo. Die schöne Aussicht wurde uns verwehrt, es war etwas wolkig. Dafür auch kein bißchen heiss, eher kühl.
Beeindruckend war der Vergnügungspark, eines der bevorzugten Ziele für meinen Neffen Philipp. Im Hang gelegen finden sich Achterbahn, Geisterbahn und als besonderheit ein Flugzeug an einem Ausleger.

Seilbahn zum Berg
Als Vorteil hat sich mal wieder die Benutzung der ObenOhne Touristenbusse bewährt. Sehr gut machen die das beim zusteigen: Erst einmal hält der Bus an und lässt nur aussteigen. Dann wird gefragt, wer aus dem Untergeschoss (ohne Aussicht) nach oben (mit Aussicht) möchte. Erst danach wird die Eingangstüre geöffnet. Die, die das nicht kapiert haben, warten in einer langen Schlange bis der Bus vorbeikommt, der genug Plätze oben frei hat. Und das waren nicht wenige, die Schlangen waren stets lang!


Wir lassen uns mit dem Bus am oberen Ende der Altstadt absetzen und spazieren gemütlich über den Stadtteil Born zurück. Ein par Tapas, noch ein paar Bierchen drauf und zum Frischmachen kurz ins Hotel.



Barcelona zehrt von seinen Architekten und auch der Olympiade 1992. Die Stadt ist so bunt und so lebendig!
Eigenartig: Aussenbestuhlung ist ungewöhnlich begrenzt. Das Kneipenleben spielt sich zu 95% innerhalb der Kneipe statt. Draussen ist eher die Ausnahme, die spärlichen Plätze sind schwer zu ergattern. Dabei ist draussen sitzen sooo schön. 

Vor einer Kirche finden wir dann aber am Abend noch unser Plätzchen. Wurde aber auch Zeit! Auf dem Rückweg laufen wir schon wieder an dieser merkwürdigen Kneipe vorbei, wo der Wirt weißes Zeug aus grünen Flaschen verkauft. Was ist das?  Wir probieren es und: keine Ahnung. Es soll Milch sein mit Schnaps.
Die "Grazien" in der Kneipe habe sich damit schon begast und sind fick und fertig. Also muss das doch was gutes sein. Aber wir kennen es nicht.

Donnerstag, 28. Juli 2011

Anreise und 1. Tag

"Hier geht die Welt unter" kräht der Herr hinter uns laut in sein Mobiltelefon, er beschreibt seiner Besten von Allen das Wetter am Flughafen in Frankfurt. Das Wetter behindert auch unseren Flug - mit einer Stunde Verspätung aber einem sehr angenehmen Flug landen wir in Barcelona.
Schon kurze Zeit später setzt uns das Taxi am Hotel "Acta Mimic" ab. Der erste Eindruck ist positiv, Bogdan (Reisebüro Auf und Davon) hat uns nicht angeflunkert.
Das Zimmer modern, spartanisch und keine Minibar. Wo kriegen wir unser ersten Urlaubsbier? Das Hotelpersonal weiß Antwort: "La Rambla, die Partymeile - aber nicht durch die verbotene Straße gehen, da wird man ausgeraubt!"
Diese Straße ist die, wo unser Hotel liegt und er meint die kurze Verbindung. Natürlich verlaufen wir uns und kommen, ohne ausgeraubt zu werden, auf der Rambla an.
Ach so, hier sind die Räuber! Gaststätten, Bierpreise von 12 € (in Worten zwölf!) für 1 Liter. Und: Draußen nur Kännchen bzw. der eine Liter!

1. Tag




Gutes, nein: super Frühstück. Das Hotel ist wirklich Klasse! Kurzer Fußweg zum Columbus -  Ticket für Sightseeing-Bus gekauft (2 Tage = 30 €/Person) und die Stadt auf diesem Weg erkunden.
Das Wetter ist dafür auch wie gemacht: 30 Grad, windig und fast wolkenfrei.
Nach diversen Sehenswürdigkeiten landen wir wieder auf der Rambla. Und werden schon wieder ausgeraubt: 3 Glas Bier (wieder der eine Liter) und 3 Tapas (klein[ste] Speisen) für schlappe 40 €. Gangster!
Aber, wir wurden gewarnt: Barcelona ist teuer.
Mit gerade noch 5 euro in der Tasche latschen wir zum Hotel (ist ja gottseidank nicht so weit) und schnappen im Supermarkt noch zwei Dosen Bier. Booaah, die sind günstig.
Duschen, kurz Ruhen und dann geht es wieder in die Altstadt. Bierpreise testen!
Das haben getan und waren vietnamesisch  essen, allerdings sind die Preise für Erfrischungsgetränke überall gleich.