Freitag, 29. Juli 2011

2. Tag

Der 2. Tag.
Nach einem ausgiebigen Frühstück gehen wir die Raval hoch zum Platz Katalunia. Mit dem Bus der blauen Linie fahren wir über die Sacrale Familia zum Aussichtsberg Tibidabo. Die schöne Aussicht wurde uns verwehrt, es war etwas wolkig. Dafür auch kein bißchen heiss, eher kühl.
Beeindruckend war der Vergnügungspark, eines der bevorzugten Ziele für meinen Neffen Philipp. Im Hang gelegen finden sich Achterbahn, Geisterbahn und als besonderheit ein Flugzeug an einem Ausleger.

Seilbahn zum Berg
Als Vorteil hat sich mal wieder die Benutzung der ObenOhne Touristenbusse bewährt. Sehr gut machen die das beim zusteigen: Erst einmal hält der Bus an und lässt nur aussteigen. Dann wird gefragt, wer aus dem Untergeschoss (ohne Aussicht) nach oben (mit Aussicht) möchte. Erst danach wird die Eingangstüre geöffnet. Die, die das nicht kapiert haben, warten in einer langen Schlange bis der Bus vorbeikommt, der genug Plätze oben frei hat. Und das waren nicht wenige, die Schlangen waren stets lang!


Wir lassen uns mit dem Bus am oberen Ende der Altstadt absetzen und spazieren gemütlich über den Stadtteil Born zurück. Ein par Tapas, noch ein paar Bierchen drauf und zum Frischmachen kurz ins Hotel.



Barcelona zehrt von seinen Architekten und auch der Olympiade 1992. Die Stadt ist so bunt und so lebendig!
Eigenartig: Aussenbestuhlung ist ungewöhnlich begrenzt. Das Kneipenleben spielt sich zu 95% innerhalb der Kneipe statt. Draussen ist eher die Ausnahme, die spärlichen Plätze sind schwer zu ergattern. Dabei ist draussen sitzen sooo schön. 

Vor einer Kirche finden wir dann aber am Abend noch unser Plätzchen. Wurde aber auch Zeit! Auf dem Rückweg laufen wir schon wieder an dieser merkwürdigen Kneipe vorbei, wo der Wirt weißes Zeug aus grünen Flaschen verkauft. Was ist das?  Wir probieren es und: keine Ahnung. Es soll Milch sein mit Schnaps.
Die "Grazien" in der Kneipe habe sich damit schon begast und sind fick und fertig. Also muss das doch was gutes sein. Aber wir kennen es nicht.

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